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Ehrenamt

Hildegard Flohr und Philipp Flohr

Hildegard und Philipp Flohr prägten den Marathon-Club Menden mit Herz und Ehrenamt. Ihr Engagement und Hildegards Wollmützen gehören zur Geschichte des Vereins.

Besondere Verdienste

Eine bleibende Verbindung zum MCM

Ein Verein wird nicht allein durch sportliche Leistungen, Wettkampfergebnisse und gemeinsame Trainingskilometer geprägt. Seine Geschichte erzählen auch die Menschen, die mit ihrem ehrenamtlichen Einsatz das Vereinsleben bereichern und den Zusammenhalt stärken. Hildegard und Philipp Flohr haben im Marathon-Club Menden über viele Jahre genau dazu beigetragen. Mit ihrer Hilfsbereitschaft und ihrer engen Verbundenheit zum Verein wurden sie für viele Mitglieder zu vertrauten Begleitern – und zu den guten Seelen zahlreicher Veranstaltungen.

Ein fester Bestandteil des Vereinslebens

Ob große Runde, Waldlauf oder Vereinsmeisterschaft: Über viele Jahre gehörte der Verpflegungsstand von Hildegard und Philipp Flohr ganz selbstverständlich dazu. Die beiden kümmerten sich darum, dass die Läuferinnen und Läufer bestens versorgt waren. Ihr Angebot ließ kaum einen Wunsch offen und machte den Stand zu einem festen Bestandteil der gemeinsamen sportlichen Erlebnisse.

In Erinnerung geblieben ist dabei weit mehr als die Verpflegung. Es war die persönliche Fürsorge, mit der Hildegard und Philipp ihr Ehrenamt ausfüllten. Ihr Einsatz zeigte, dass zum Laufsport nicht nur jene gehören, die auf der Strecke unterwegs sind, sondern ebenso die Menschen, die Veranstaltungen mit ihrer Unterstützung erst zu einem gelungenen Gemeinschaftserlebnis machen.

Gerade weil die beiden über so lange Zeit zuverlässig dabei waren, wurde ihre Hilfe zu etwas, auf das sich der Verein verlassen konnte. Selbstverständlich war dieses Engagement deshalb jedoch nie. Dahinter standen Zeit, Arbeit und die Bereitschaft, sich immer wieder für andere einzusetzen.

Gemeinsame Erinnerungen an Bad Arolsen

Auch die Trainingslager in Bad Arolsen sind eng mit den Erinnerungen an Hildegard und Philipp Flohr verbunden. Neben den sportlichen Einheiten waren es die gemeinsamen Stunden und Gespräche, die diese Aufenthalte besonders machten. Sie boten Gelegenheit, sich abseits von Trainingsplänen und Wettkampfzielen auszutauschen und die Gemeinschaft innerhalb des Vereins zu pflegen.

Diese Begegnungen haben einen bleibenden Platz im Gedächtnis vieler Mitglieder. Sie stehen für eine Seite des Vereinslebens, die sich nicht in Ergebnislisten festhalten lässt: persönliche Nähe, gemeinsam verbrachte Zeit und das Gefühl, miteinander verbunden zu sein.

Handgestrickte Mützen mit besonderer Bedeutung

Ein bis heute sichtbares Zeichen dieser Verbundenheit sind die von Hildegard handgestrickten MCM-Wollmützen. Viele Mitglieder tragen sie noch immer – als unverwechselbares Markenzeichen des Vereins und als Erinnerung an Hildegards persönlichen Einsatz.

Die Mützen sind mehr als ein wärmendes Kleidungsstück. In ihnen steckt Handarbeit, Zeit und Aufmerksamkeit. Gerade das macht sie zu einem besonderen Stück Vereinsgeschichte: Sie verbinden den Namen des Marathon-Clubs mit einem Menschen, der auf ganz eigene Weise zum Zusammengehörigkeitsgefühl beigetragen hat.

Philipp Flohr verstarb im Jahr 2008. Die Erinnerung an ihn und an das gemeinsame Engagement mit Hildegard ist im Marathon-Club Menden lebendig geblieben. Ihr langjähriger Einsatz verdient einen festen Platz in der Vereinsgeschichte – und vor allem eines: aufrichtigen Dank.

Ehrenmitglieder

Direkt aus dem Vereinsleben

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Zwei Vereinsmitglieder beim Sport Läuferinnen und Läufer nach dem Wettkampf Laufveranstaltung im Sauerland Mountainbike-Rennen Athletin bei der Laufvorbereitung Mendener Citylauf

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